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„If your pictures are not good enough, you are not close enough“ – dieser Satz des Fotografen Robert Capa ging in die Geschichte des Journalismus ein. Robert Capa war immer nah an den Geschehnissen dran, fotografierte an vielen Kriegsschauplätzen, zuletzt in Vietnam, wo er schließlich getötet wurde.
Doch wie gehen Journalisten, Fotografen, Kameraleute, Redakteure mit den Bildern im Kopf um, die sie nicht mehr loslassen, wenn sie direkt mit gewalttätigen Konflikten konfrontiert werden oder Zeuge sind von Verkehrsunfällen, Bränden oder kriminellen Verbrechen, wenn sie über Tragödien berichten, wie dem Amoklauf von Erfurt oder dem ICE-Unglück von Eschede?
Ein großer Teil der Medienberichterstattung dreht sich um Gewalt, doch Journalisten lernen in der Regel wenig über den Umgang mit Opfern und setzen sich kaum mit ihrer eigenen beruflichen Belastung auseinander.
Das will das Dart Center jetzt auch im deutschsprachigen Raum ändern – mit Unterstützung von Journalisten, Medienunternehmen und Therapeuten.
Das Dart Center hat sich im Mai 2007 offiziell gegründet, mit einer Konferenz in Hamburg, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie. Lesen Sie mehr.
Ihre
Petra Tabeling
Das Dart Center für Journalismus und Trauma...
- versteht sich als Forum und als Ressource um die ethische, sensible und sachkundige Berichterstattung über Tragödien und Gewalt zu fördern
- unterstützt die Aus- und Weiterbildung von Journalisten in der Wissenschaft über Trauma und seine Folgen
- setzt sich für die organisatorische und individuelle Unterstützung von Journalisten und redaktionellen Teams ein, die über Gewalt berichten
- verbreitet und unterstützt die Erforschung und hilfreiche Anleitungen über Journalismus und Trauma
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